Diplompsychologe Friedrich Kassebrock

Herzlich willkommen auf der Internetseite meiner Praxis für Psychotherapie.

Psychologischer Psychotherapeut, Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapeut, Supervisor und Selbsterfahrungsleiter

Auf der Grundlage von Entwicklungspsychologie und Verhaltenstherapie verstehe ich psychotherapeutische Behandlung v. a. als Anleitung zu Selbstveränderung und zielorientierter Entwicklung.
Ich biete Psychotherapie für Kinder, Jugendliche und Erwachsene, so wie Supervision und Selbsterfahrung im Rahmen der psychotherapeutischen Ausbildung und als von der Psychotherapeutenkammer NRW anerkannte Fortbildung an.

Terminvereinbarung nach telefonischer Vereinbarung

Telefonsprechzeiten für Neuanmeldungen:
Mittwoch 8.15 bis 9.15 Uhr
Freitag 11.20 bis 12.00 Uhr
Rufnummer: 05205-967 1950
Dann kann in einem ersten persönlichen Gespräch (der sogenannten psychotherapeutischen Sprechstunde) geklärt werden, ob eine Psychotherapie angezeigt ist und ob bzw. wann diese Therapie in meiner Praxis durchgeführt werden kann.

Praxisräume

Meine Praxis für Psychotherapie befindet sich am Reichowplatz 17, 33689 Bielefeld-Sennestadt.
Die Praxis liegt im 1. Obergeschoss (über der dort zu findenden Eisdiele).
Im Haus existiert ein Fahrstuhl, die Räume sind für Rollstuhlfahrer barrierefrei zugänglich.
Es gibt 2 öffentliche Parkplätze für Menschen mit Behinderungen (In unmittelbarer Nähe, gegenüber dem Supermarkt Rewe an der Elbeallee vor dem Zugang zur Filiale der Sparkasse Bielefeld.
Weitere Parkplätze gibt es auf der Elbeallee oder auf dem Parkplatz An der Maiwiese (Parkscheibe 2 Stunden).
Mehrere Buslinien (wie z. B. die Linie 135) haben Haltestellen direkt am Reichowplatz.

Arbeitsfelder

Psychotherapie für Kinder und Jugendliche

Ich bin approbierter Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapeut mit Fachkundenachweis für Verhaltenstherapie (Einzelbehandlung) und bin durch die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe zur Abrechnung psychotherapeutischer Leistungen für Kinder und Jugendliche zugelassen.

Durch die Psychotherapierichtlinien ist ein erster zeitnaher Kontakt im Rahmen der sogenannten psychotherapeutischen Sprechstunde vorgeschrieben. Hier soll zeitnah geklärt werden, ob eine ambulante Psychotherapie das passende Angebot ist und ob diese Behandlung in meiner Praxis durchgeführt werden kann. Im Verlauf der gegebenenfalls zu einem späteren Zeitpunkt folgenden Probesitzungen können wir gemeinsam herausfinden, ob eine Indikation zur Psychotherapie besteht und ob mein Therapieangebot zu Ihren Erwartungen als Eltern bzw. den Wünschen der jungen Patientinnen oder Patienten passt. Des Weiteren können wir gemeinsam klären, ob sofort oder erst nach einer gewissen Wartezeit mit einer Psychotherapie begonnen werden kann.

Psychotherapie als Kurzzeit- bzw. Langzeittherapie zählt im Rahmen der gesetzlichen Krankenversicherung zu den antragspflichtigen Leistungen und wird nach den ersten Probe- und Klärungsterminen in bestimmten Bewilligungsschritten von der Krankenkasse bezahlt.

Psychotherapie für Erwachsene

Ich bin approbierter Psychologischer Psychotherapeut mit Fachkundenachweis für Verhaltenstherapie und bin durch die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe zur Abrechnung psychotherapeutischer Leistungen für Erwachsene (Einzelbehandlung) zugelassen.

Durch die Psychotherapierichtlinien ist ein erster zeitnaher Kontakt im Rahmen der sogenannten psychotherapeutischen Sprechstunde vorgeschrieben. Hier soll zeitnah geklärt werden, ob eine ambulante Psychotherapie das passende Angebot ist und ob diese Behandlung in meiner Praxis durchgeführt werden kann. Im Verlauf der gegebenenfalls zu einem späteren Zeitpunkt folgenden Probesitzungen können wir gemeinsam herausfinden, ob eine Indikation zur Psychotherapie besteht und ob mein Therapieangebot zu Ihren Erwartungen passt. Des Weiteren können wir gemeinsam klären, ob sofort oder erst nach einer gewissen Wartezeit mit einer Psychotherapie begonnen werden kann.

Psychotherapie für privat Versicherte (mit oder ohne Beihilfeanspruch)

Die privaten Krankenversicherungen übernehmen die Kosten für eine psychotherapeutische Behandlung entsprechend der mit den Versicherten geschlossenen Verträge. Da ich sowohl als Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapeut als auch als Psychologischer Psychotherapeut approbiert bin, liegen die fachlichen Voraussetzungen hierfür bei mir für beide Bereiche vor. Dasselbe gilt für die Abrechnung mit der Beihilfe.

Im Übrigen läuft das Bewilligungsverfahren für privat versicherte Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit oder ohne Beihilfeanspruch nach ähnlichen Regelungen wie im Rahmen der gesetzlichen Krankenversicherung ab.

Supervision und Selbsterfahrung

Ich biete Supervision in Zusammenarbeit mit verschiedenen Ausbildungsinstituten für TherapeutInnen in Ausbildung an. Zudem kann ich als bei der Psychotherapeutenkammer NRW akkreditierter Supervisor Supervision zum Zwecke der Fortbildung (Bescheinigung von Fortbildungspunkten) leisten. Das Honorar für Supervision richtet sich nach den Bestimmungen des jeweiligen Ausbildungsinstituts bzw. den entsprechenden Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Verhaltenstherapie in Tübingen, kann aber auch im speziellen Einzelfall frei vereinbart werden.

Zu den gleichen Bedingungen kann ich als bei der Psychotherapeutenkammer akkreditierter Selbsterfahrungsleiter entsprechende Veranstaltungen sowohl für Einzelne als auch für Gruppen anbieten. Auch durch die Teilnahme an diesen Veranstaltungen können Punkte für das Fortbildungszertifikat bescheinigt werden.

Mitgliedschaften

Ich bin Mitglied in folgenden Berufsverbänden bzw. Institutionen:

  • Deutsche Gesellschaft für Verhaltenstherapie, Tübingen www.dgvt.de
  • Deutsche Gesellschaft für Verhaltenstherapie, Berufsverband Psychosoziale Berufe www.dgvt-bv.de
  • Deutsche Psychotherapeutenvereinigung Berlin www.deutschepsychotherapeutenvereinigung.de
  • Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe
    Robert-Schimrigk-Straße 4-6
    44141 Dortmund
    Telefon: 0231-9432-0
    Telefax: 0231-9432-5555
    kvinfo@kvwl.de
    www.kvwl.de
  • app Arbeitskreis niedergelassener Psychologischer PsychotherapeutInnen e.V., Bielefeld www.app-bielefeld.de/
  • Arbeitskreis Kinder- und Jugendlichen-PsychotherapeutInnen in Ostwestfalen-Lippe www.kjp-owl.de/

Beruflicher Werdegang

Bisherige Berufstätigkeit

Nach meinem Psychologiestudium (Diplom 1977) arbeitete ich zunächst in einem Forschungsprojekt zu psychosozialen Problemen von Jugendlichen mit körperlichen Behinderungen infolge Thalidomid (Markenname Contergan). Es folgte eine Tätigkeit in einer Rehabilitationsklinik für Menschen mit Gefäßkrankheiten (Herzinfarkt, Hirninfarkt, arteriellen Durchblutungsstörungen).

Von 1983 bis 2016 war ich als Leiter einer Bielefelder Beratungsstelle für Kinder, Jugendliche und Eltern tätig. Auch in diesem Arbeitsfeld ging es um die Bewältigung von Krankheit (insbesondere Epilepsie), Behinderung und Entwicklungskrisen.

Zudem arbeite ich seit 1992 in eigener Praxis als Verhaltenstherapeut.

1989 wurde ich erstmals als Supervisor anerkannt und bin seitdem auch in diesem Arbeitsfeld sowohl in Bezug auf die Ausbildung des psychotherapeutischen Nachwuchses als auch zum Zwecke der Fortbildung aktiv.

Gelegentliche Tätigkeiten als Dozent im Rahmen eines Lehrauftrages oder öffentlicher Vorträge kamen ebenso hinzu wie die Mitarbeit an einigen Buchprojekten sowie die Veröffentlichung einzelner wissenschaftlicher Zeitschriftenaufsätze.

Seit September 2016 arbeite ich vornehmlich als niedergelassener Psychotherapeut und Supervisor in eigener Praxis.

Eckdaten meines beruflichen Werdegangs in Kürze

  • Seit September 2016 Niederlassung in eigener Praxis als Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapeut, Psychologischer Psychotherapeut, Selbsterfahrungsleiter und Supervisor
  • Von April 1983 bis August 2016 Leitung der Beratungsstelle für Kinder, Jugendliche und Eltern – Beratungsstelle Bethel
  • 2006 Anerkennung als Erziehungs- und Familienberater durch die Bundeskonferenz für Erziehungsberatung
  • Seit 2004 Akkreditierung als Supervisor bei der Psychotherapeutenkammer NRW
  • Seit 2002 Supervisor an verschiedenen Ausbildungszentren der dgvt, Tübingen u.a. in Bielefeld, Münster, Berlin, Krefeld, Dinklar sowie am ZAP – Zentrum Ausbildung Psychotherapie in Bad Salzuflen
  • 1999 Approbation als Psychologischer Psychotherapeut und Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapeut (Übergangsregelung Psychotherapeutengesetz)
  • Seit Oktober 1992 Psychologischer Psychotherapeut und Kinder-Jugendlichen-Psychotherapeut in eigener Praxis auf der Basis einer Ermächtigung
  • 1989 Anerkennung als Supervisor durch die Deutsche Gesellschaft für Verhaltenstherapie, Tübingen (dgvt)
  • 1982 Anerkennung als Verhaltenstherapeut der dgvt, Tübingen nach berufsbegleitender Ausbildung von 1978 bis 1982
  • 1978 bis 1986 Grundausbildung in Körperpsychotherapie bei George Downing, München
  • 1982 bis 1983 Mitarbeit als Diplompsychologe in der Schüchtermann-Klinik Bad Rothenfelde, Rehabilitationsklinik für Herz- und Gefäßkrankheiten
  • 1977 bis 1981 Mitarbeit, teilweise Leitung des Forschungsprojekts „Schulische und berufliche Probleme thalidomidgeschädigter Jugendlicher“ im Sonderforschungsbereich 88 der DFG „Teratologische Forschung und Rehabilitation Mehrfachbehinderter“ an der Orthopädischen Universitätsklinik Münster (Hüfferstiftung)
  • 1977 Diplomprüfung Psychologie an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster, 1975 bis 1977 Mitarbeit als studentische bzw. wissenschaftlich geprüfte Hilfskraft in der Abteilung Klinische Psychologie
  • 1971 bis 1977 Studium der Psychologie in Marburg und Münster
  • 1973 bis 1975 Mitarbeit als wissenschaftliche Hilfskraft in der Weiterbildung von evangelischen Religionslehrern beim Deutschen Institut für Fernstudien, Tübingen
  • 1972 Fakultätsexamen am Fachbereich evangelische Theologie in Marburg
  • 1968 bis 1972 Studium der evangelischen Theologie in Bielefeld-Bethel, Göttingen, Tübingen und Marburg

Veröffentlichungen

Veröffentlichungen, Auswahl ab 1998

  • Kassebrock, F.: Erziehungsberatung bei Familien mit einem behinderten Kind. In: Hörmann, G. und Körner, W. (Hrsg.): Handbuch der Erziehungsberatung Band I. Göttingen: Hogrefe Verlag 1998, 181 – 196
  • Kassebrock, F.: Toleranz gegenüber unruhigen Kindern und Jugendlichen. ebd., 149 – 166
  • Kassebrock, F.: Behinderte Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene in der Erziehungsberatung. In: Körner, W. & G. Hörmann (Hrsg.): Handbuch der Erziehungsberatung. Band II. Göttingen: Hogrefe Verlag 2000, 77-90
  • Kassebrock, F. : Unruhige Kinder, Jugendliche, ihre Eltern und Bezugspersonen in der Erziehungsberatung. ebd., 43-58
  • Rühling, H. & F. Kassebrock: Behinderung und sexuelle Gewalt. In: Bange, D. & W. Körner (Hrsg.): Handwörterbuch sexueller Missbrauch. Göttingen-Bern-Toronto-Seattle: Hogrefe Verlag für Psychologie 2002, 31-36
  • Kassebrock, F.; Korn-Merker, E. & H. Rühling: Mitarbeit an dem von Wolf, P. und T. Mayer herausgegebenen Praxisbuch Epilepsie. Stuttgart: Kohlhammer 2003
  • Hartwig, A. / Kassebrock, F.: Probleme von Eltern anfalls-kranker Kinder. In: Stiftung Michael (Hrsg.): Pädagogische Probleme und berufliche Chancen bei Epilepsie. 5. Aufl. 2004
  • Kassebrock, F. & H. Rühling: Individuelle und strukturelle Gewalt gegen Kinder und Jugendliche mit einer Behinderung. In: Deegener, G. & W. Körner (Hrsg.): Kindesmisshandlung und Vernachlässigung. Ein Handbuch. Göttingen-Bern-Toronto-Seattle-Oxford-Prag: Hogrefe 2005, 171 – 185
  • Kassebrock, F.: Welches Problem als erstes angehen? Beratung und Psychotherapie bei Familien mit einem epilepsiekranken Kind. In: Psychotherapie im Dialog Nr. 4 Dezember 2011, 12. Jahrgang, S. 333-336
  • Kassebrock, F.: Inklusion für alle – Menschen mit Epilepsie inklusive. Gemeinsame Sprachregelungen erleichtern den Umgang mit der Epilepsie. In: einfälle, die Zeitschrift der Deutschen Epilepsievereinigung e.V. Nr. 125, 32. Jg., 1. Quartal 2013, S 6-8